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Auf dem Weg in eine sicherere Zukunft: Das ändert sich 2021 beim ADR

Alle zwei Jahre aktualisieren sich die Vorschriften zum Gefahrguttransport im ADR, also dem internationalen Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf den Straßen. Auf diese Weise stellen die an diesem Übereinkommen beteiligten Länder sicher, dass das ADR aktuelle Entwicklungen in der Branche berücksichtigt. Anfang 2021 war es wieder so weit. Das sind die wichtigsten Änderungen im ADR im Überblick, die alle Beteiligten des Gefahrguttransports spätestens zum 1. Juli 2021 umsetzen müssen:

  1. Neuer Titel: Das „Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße“, auf Französisch „Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route“ (ADR) heißt nun „Agreement concerning the International Carriage of Dangerous Goods by Road“. Dass das ADR nun ohne das Wort „europäisch“ auskommt, ist dem Umstand geschuldet, dass zu den ADR-Mitgliedsstaaten schon lange nicht mehr nur europäische Länder zählen und weiteren Ländern der Zutritt zum Abkommen nun noch leichter fallen soll.
  2. Verpackungen im medinzinischen Bereich: Der Transport von festen infektiöse Abfälle erfordert eine dreiteilige Verpackung. Darüber hinaus sorgen zusätzliche Anforderungen, etwa für zerbrechliche Abfällen, scharfe oder spitze Gegenstände oder feste Abfälle mit Restflüssigkeiten für mehr Sicherheit.
  3. Transport von Lithiumbatterien: Die Mindestgröße des Kennzeichungsetiketts für Lithiumbatterien darf kleiner ausfallen als bisher – dadurch lassen sich unnötig große Verpackungen vermeiden.
  4. Neue UN-Nummern: Für elektronisch programmierbare Sprengkapseln, wie sie im Bereich der Pyrotechnik zum Einsatz kommen, gibt es neue UN-Nummern. Darüber hinaus ist infektiösen Abfällen der Kategorie A nun die Nummer UN 3549 zugeordnet.
  5. Strengere Vorschriften beim Gas-Transport: Um Gasflaschen in geschlossenen Fahrzeugen zu transportieren, müssen Ladeabteil und das Fahrerhaus laut der Vorschrift CV 36 gasdicht voneinander getrennt sein. Darüber hinaus rät das ADR schon lange dazu, Gase möglichst in offenen oder gut belüfteten Fahrzeugen zu transportieren.
  6. Tunnelbeschränkungen im Beförderungspapier: Der Tunnelbeschränkungscode, der am Eingang jedes Tunnels zu finden ist, zeigt an, welche Gefahrguttransporter hindurchfahren dürfen bzw. für welche Transporter ein Durchfahrtverbot gilt. Gleichzeitig ist jedem Gefahrgut ein Code zugeordnet und taucht entsprechend im Beförderungspapier auf. Gilt für den jeweiligen Stoff keinerlei Tunnelbeschränkung, musste man das bisher nicht im Beförderungspapier kenntlich machen – seit 1. Januar 2021 muss jedoch die Angabe „(-)“ darin stehen.

Ihre Sicherheit und die der Umwelt liegen uns am Herzen. Gerne unterstützen wir Sie mit unserer Expertise, wenn es darum geht, eine innovative Kennzeichnungslösung zu finden.

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