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Die Höchst AG testet Gefahrgutwarntafeln.
Das Urteil: sehen Sie selbst!

Tag und Nacht rollen Straßentankfahrzeuge, Container und Eisenbahnwagons quer durch Europa und bringen Chemikalien und Treibstoffe vom Hersteller der Rohprodukte zum Weiterverarbeiter. Überall kann man sich leicht davon überzeugen, dass die bisher eingesetzten, handelsüblichen Gefahrgutwarntafeln häufig nicht das halten, was der Gesetzgeber auf dem Verordnungswege fordert. Durch Korrosion und die ständigen, extremen Betriebsbedingungen können die Gefahrgutwarntafeln unleserlich und somit als Ordnungswidrigkeit angesehen werden.

tx_feuerwehr_unfallDie Firma Hoechst beschäftigt sich seit langem mit innovativen Verbesserungen bei allen Arbeitsabläufen im Transport- und Sicherheitsbereich. Bei einem Brandversuch, der von der Firma Hoechst in der werkseigenen Brandversuchsanlage durchgeführt wurde, sollten verschiedene Warntafeln auf ihre Lesbarkeit im Schadensfall untersucht werden. Bereits nach 50 Sekunden waren die Klebeschilder, wie sie von der Deutschen Bundesbahn verwendet werden, völlig abgebrannt und damit nicht mehr erkennbar.

Die Gefahrgutverordnung

Die Gefahrgutverordnung legt fest, die Kennzeichnungsnummern müssen auch nach einem Brand von 15 Minuten Dauer noch lesbar sein. Nach Auslegung des Bundesverkehrsministeriums bedeutet dies, dass der Sinn und Zweck dieser Verordnung ist, dass die Warntafeln vor, während und nach einem Brand erkennbar sind. Zahlreiche Unfälle zeigten, dass die herkömmlichen Warntafeln nach einem Feuer nicht immer optimal zu entziffern sind. Doch die Feuerwehr muss wissen, was das jeweilige Fahrzeug geladen hat, um einen Brand mit den richtigen Mitteln bekämpfen zu können. Falsche Brandbekämpfung kann einen erheblichen, zusätzlichen Schaden anrichten.

Die herkömmlichen, mit Prägung und Lack versehenen Gefahrgutwarntafeln sind beim Eintreffen der Feuerwehr in vielen Fällen bereits nicht mehr lesbar. Die Regoplast Gefahrgutwarntafeln hingegen, die mit einem hochwärme beständigen Kunststoff beschichtet sind, werden wesentlich länger erkannt.

Nach einigen Minuten Brandversuch zeigt sich
die innovative Besonderheit der Regoplast Gefahrgutwarntafeln.

Aus den Trägerelementen sind die Zahlen und Buchstaben zur besseren Lesbarkeit im Brandfall ausgestanzt. Diese Ausstanzungen sind mit einem hochwärme beständigen Kunststoff ausgefüllt. Die Kunststoffeinsätze beginnen im Brandfall abzuschmelzen und hinterlassen dann im Vergleich hervorragend lesbare, ausgestanzte Zahlen und Buchstaben. Während die geprägten und lackierten Schilder kaum noch zu entziffern sind, heben sich die herausgestanzten Gefahrstoffnummern der Regoplast Gefahrgutwarntafeln selbst im hellen Feuerschein der Flammen hervorragend ab.

Gute Lesbarkeit im Schadensfall hilft den Rettungskräften, ihre Arbeit sicher zu verrichten oder überhaupt erst zu ermöglichen. Die entscheidende Erfindung der Regoplast Gefahrgutwarntafel sind die Trägerelemente. Dabei sind die Zahlen und Buchstaben zur besseren Lesbarkeit im Brandfalle ausgestanzt. In diese Ausstanzungen werden Kunststoffziffern eingepasst. Die Kunststoffelemente werden fest mit dem Trägerelement verbunden. Die Ziffern und Buchstaben bestehen aus einem hochwärmebeständigen Kunststoff, UV-stabilisiert und gegen die meisten Chemikalien beständig.

Wie in dem Film im Zeitraffer dargestellten Versuch gezeigt wird, sind die Regoplast Gefahrgutwarntafeln nicht nur nach dem Brand, sondern auch während eines Brandes gut lesbar und entsprechen somit vorbildlich den Forderungen des Bundesverkehrsministeriums. Der Kunststoff brennt aus dem Schild heraus und die dann sichtbare Ausstanzung ist besser zu erkennen als die Schilder der bisher üblichen Ausführungen.

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Umgang mit Gefahrgut verlangt vorausschauendes Denken

Ein Prinzip, dass die Regoplast Gefahrgutwarntafel voll erfüllt. Die feuerbeständige Regoplast Gefahrgutwarntafel entspricht in allen Punkten der Gefahrgutverordnung Straße und ADR. Der Trägerrahmen und die auswechselbaren Einschübe sind aus Edelstahl gefertigt. Die Trägerelemente sind mit retroreflektierender Folie kaschiert. Dabei sind die Zahlen und Buchstaben zur besseren Lesbarkeit im Brandfall ausgestanzt und mit Kunststoff gefüllt. Gegen unbefugtes Auswechseln der Symbole kann der Trägerrahmen mit einem Schloss gesichert werden. Herkömmliche Gefahrgutschilder können mit der Zeit unleserlich werden. Sie müssen häufiger erneuert werden. Die Regoplast Gefahrgutwarntafel ist auf Grund ihrer Edelstahl-Kunststoff­-Kombination haltbarer, weil keine Farbe an den Zahlen abgehen kann und nicht nachgestrichen werden muss. Auch kann keine Unterrostung von den Schnittkanten her erfolgen, so dass auf Dauer eine Kostenersparnis eintritt.

Bei der Neuentwicklung der Regoplast Gefahrgutwarntafel wurde versucht, alle Schwachstellen in anderen Systemen zu erkennen und zu beseitigen. Die Regoplast Gefahrgutwarntafel leistet somit einen wesentlichen Beitrag, die Sicherheit auf Straße und Schiene zu erhöhen.

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Regoplast Gefahrgut-Warntafeln sind nach den neusten Verordnungen entwickelt und BAM geprüft. Die Tafeln sind wartungsfrei, feuerbeständig, UV-stabil, säure- und laugenbeständig. Sowohl die Tafeln als auch die Ziffern bleiben unabhängig von der Ausrichtung des Wagens / Fahrzeugs sicher an Ort und Stelle befestigt.

Mit dem Einsatz der Regoplast-Gefahrguttafeln erfüllen Sie alle Anforderungen und Klassifizierungen nach dem aktuellen ADR/ RID.